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Wer wir sind

Wir, das sind Amalie Lohmann und Johannes Opperhorst mit zwei Kindern und einem großen Hof-Netzwerk. So sind wir etwa 25 Menschen, die sich jeden Tag beim gemeinsamen Mittagessen treffen und austauschen.

Was wir tun

In unserer LohmannsHof Gärtnerei wird auf 20 Hektar Feldgemüse angebaut. Die verschiedenen Wurzelgemüse können gut gelagert werden, sodass wir ganzjährig Saison haben und frisches Gemüse anbieten können. Unsere Backstube versorgt Hofladen und Wochenmärkte mit frischem Brot, das Getreide dafür liefert teilweise unser Ackerbau. Aber auch Kartoffeln und natürlich Futtergetreide werden hier kultiviert. Ein gut gepflegter Boden bildet die Grundlage allen Wachsens und Werdens, auch wir bemühen uns immer wieder um ein gesundes Gleichgewicht. Weil es uns wichtig ist, ein richtiger Bauernhof zu sein, halten wir außerdem neben unseren Legehennen auch Schafe und Bienen. So versuchen wir, Vielfalt zu leben.

Geschichte

Der Hof ist seit vielen Generationen in der Familie. Bereits 1985 ist er auf biologische Bewirtschaftung umgestellt worden und wird seitdem vom Bioland-Verband zertifiziert. Wichtig ist uns, mit dem Hof in die Dorfgemeinschaft eingebettet zu sein. So tragen wir immer wieder mit interessanten Projekten zu Gemeinschaftserlebnissen bei.

Unsere Region

Der LohmannsHof liegt mitten im Aller-Weser-Dreieck in einem kleinen Ort namens Westen, etwa 50 Kilometer südöstlich von Bremen. Der Boden ist meist sandig, nur an den Flüssen sind schmale Lehmbänder.

Unser Engagement

Wir arbeiten mit dem Ökoring Niedersachsen zusammen und führen Anbauversuche durch, etwa zu Möhrensorten oder Fruchtfolge. Der Ökoring berät Landwirte und Gärtner zu Fragen des ökologischen Landbaues.

Im Jahr 2021 stellen wir unsere Hühnerhaltung auf Zweinutzung um.
Warum machen wir das? Die industrielle, konzernbasierte Züchtung von Hühnern hat extrem legebetonte und extrem fleischbetonte Linien hervorgebracht. Diese Züchtungslinien gehen sehr weit auseinander, sodass die fleischbetonten Hähnchen (weibliche und männliche Tiere) besonders viel und schnell Fleisch ansetzen. Die Hennen der spezialisierten Lege-Linien können in einem Jahr über 330 Eier legen – die Hähne dieser Linien setzten dagegen nur sehr wenig Fleisch an und was mit den Küken passiert, wisst Ihr alle. Das Thema Kükentöten ist hochaktuell – und ab dem 01.01.2022 bei Bioland verboten!
Seit etwa zehn Jahren unterstützen wir als Biolandbetrieb die Züchtung von Alternativen. Zum Einen mit dem Bioland Küken-Groschen (10 Cent je Junghenne) und zum Anderen durch die direkte Unterstützung der Ökotierzucht gGmbH. Wir haben mit der ÖTZ-Henne „Domäne Gold“ Erfahrungen gesammelt und sind bei der 1-Cent-Initiative dabei.
Wir haben uns entschieden den konsequenten Weg der Zweinutzung zu gehen. Das bedeutet, dass die Hennen weniger Eier legen und die Hähne in der Mast passabel Fleisch ansetzen. Jedes Küken wird aufgezogen. Es ist uns wichtig, Verantwortung für die Bruderhähne übernehmen!
Denn Hahn, Henne und Ei gehören zusammen! (mehr Infos unter: www.das-oekohuhn.de)

Unsere Erzeugnisse

Möhre, Eier

 

Saisonkalender

  Jan. Feb. März Apr. Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
                         
Möhre
                         
                         
Eier
                         
                         

Das erste Zwei-Nutzungs- Huhn legt seine Eier!

Anfang Mai haben wir die erste Cream-Herde Junghennen in unseren Mobilstall eingestallt. Es gibt jetzt also auch die ersten Zweinutzungshuhn-Eier, an deren Züchtung die Bio-Branche lange Jahre gearbeitet hat.
Jetzt werden bei uns die ersten Zwei-Nutzungshennen (Rasse Cream) zusammen mit ihren Brüdern aufgezogen.
Die Hennen legen Eier, die Hähne ziehen wir auf und bieten sie als besondere Delikatesse an. Das Hahnenfleisch ist sehr aromatisch, feine Fetteinlagerungen machen das Fleisch saftig. Durch die Bewegung und Aktivität der Hähne ist das Muskelfleisch an den Beinen dunkel.

Ein Zwei-Nutzungshuhn legt ca. 40 Eier weniger in seinem Leben, die Masthähnchen sind leichter. So bleiben die Tiere gesünder.
Der deutlich höhere Preis kommt zustande, weil die Hennen in der Anschaffung deutlich teurer sind und weniger Eier legen als die bisher gängigen Legehennen.

 

Kontakt

LohmannsHof
Amalie Lohmann
Eichenstraße 24
27313 Dörverden-Westen
Fax. 04239-943513

 

Website

lohmannshof.de